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Normen-Glossar

Normen unterliegen einer ständigen Veränderung. In diesem Bereich finden Sie Informationen zu zahlreichen Normen.

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Gesetze und Normen Beschreibung und Anwendung

DGUV Information 208-016

DGUV 208-016 - Handlungsanleitung für den Umgang mit Leitern und Tritten - Klick für mehr Infos

Diese Handlungsanleitung wendet sich hauptsächlich an Unternehmer, die tragbare Leitern und Tritte für ihre Beschäftigten bereitstellen oder selbst benutzen. Diese DGUV beantwortet unter anderem folgende Fragen:

  • Wofür ist der Unternehmer verantwortlich, der Leitern und Tritte bereitstellen und benutzen will?
  • Was sollte der Unternehmer bei der Bereitstellung von Leitern und Tritten einschließlich des Zubehörs berücksichtigen?
  • Was ist bei der Unterweisung der Beschäftigten zu beachten?
  • Was ist beim Umgang mit Leitern und Tritten zu beachten?
  • Was ist bei der Prüfung und Instandhaltung zu beachten?
  • Was ist zu tun, wenn Leitern und Tritte Schäden aufweisen?

Quelle und vollständige PDF der DGUV Information 208-016 finden Sie auf dguv.de .

DGUV Regel 100-500

DGUV Regel 100-500 - Betreiben von Arbeitsmitteln - Klick für mehr Infos

Allgemein

BG-Regeln richten sich in erster Linie an den Unternehmer und sollen ihm Hilfestellung bei der Umsetzung seiner Pflichten aus staatlichen Arbeitsschutzvorschriften oder Unfallverhütungsvorschriften geben sowie Wege aufzeigen, wie Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren vermieden werden können.

DGUV Regel 100-500

Diese Betriebsbestimmungen gelten u.a. für:

  • Anlagen für Gase der öffentlichen Gasversorgung
  • Anlagen zur Drahtbe- und -verarbeitung
  • Bauaufzüge zur Beförderung von Gütern
  • Beschichtungsstoffe
  • Bügeleimaschinen
  • Chemischreinigungen
  • Druck- und Papierverarbeitungsmaschinen
  • Druck- und Spritzgießmaschinen
  • Erdbaumaschinen
  • Flüssigkeitsstrahlern
  • Gasleitungen
  • Gießereien
  • Hebebühnen
  • Kälteanlagen
  • Kühleinrichtungen
  • Lastaufnahmeeinrichtungen im Hebezugbetrieb
  • Lederverarbeitungsmaschinen und Schuhmaschinen
  • Lege-, Zuschneide-, und Nähmaschinen
  • Maschinen der Metallverarbeitungen
  • Maschinen der Papierherstellung
  • Maschinen der chemischen Verfahrenstechnik
  • Maschinen zur Holzbe- und verarbeitung für den Hoch- und Tiefbau
  • Nahrungsmittelmaschinen
  • Pressen der Metallbe- und -verarbeitung
  • Schleif- und Bürstwerkzeuge
  • Schleifmaschinen
  • Schmiedehämmer
  • Schweißen, Schneiden und verwandte Verfahren
  • Silos (siehe BGR117-1 und BGR 117-2)
  • Stetigförderer
  • Strahlgeräte (Strahlarbeiten)
  • Textilmaschinen
  • Trockern für Beschichtungssstoffe
  • Verpackungs- Verpackungshilfemaschinen
  • Walzwerke
  • Wärmepumpen
  • Wärmeübertragungsanlagen mit organischen Wärmeträgern
  • Wäschereien

Quelle und vollständige PDF der DGUV 100-500 finden Sie auf dguv.de .

DGUV Regel 103-011

DGUV Regel 103-011 - Arbeiten unter Spannung an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln - Klick für mehr Infos

Diese BG-Regel konkretisiert die Forderungen des § 8 der Unfallverhütungsvorschrift „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ (BGV A3) hinsichtlich der Schutzmaßnahmen gegen die Gefährdungen durch Körperdurchströmung und Lichtbögen bei Arbeiten an aktiven Teilen aller Spannungsebenen, deren spannungsfreier Zustand nicht sichergestellt ist.

Komplette Version als PDF auf etf.bgetem.de

DGUV Regel 108-003

DGUV Regel 108-003 - Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr - Klick für mehr Infos

Die DGUV 108-003 findet Anwendung bei der Wahl und Gestaltung geeigneter Fußböden sowie bei der Durchführung organisatorischer Maßnahmen.
Sie beschränkt sich auf solche Arbeitsräume, Arbeitsbereiche und betriebliche Verkehrswege, deren Fußböden nutzungsbedingt bzw. aus dem betrieblichen Ablauf heraus mit gleitfördernden Stoffen in Kontakt kommen, die eine Rutschgefahr darstellen.

Diese DGUV-Regel findet keine Anwendung auf Fußböden in Arbeitsräumen, Arbeitsbereichen und betrieblichen Verkehrswegen, die trocken genutzt werden und auf denen die Gefahr des Ausrutschens auf Grund gleitfördernder Stoffe nicht besteht.

Quelle und vollständige PDF der DGUV 108-003 finden Sie auf dguv.de .

DGUV Regel 108-007

DGUV Regel 108-007 - Lagereinrichtungen und -geräte - Klick für mehr Infos

Lagereinrichtungen und -geräte müssen den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechend beschaffen sein sowie betrieben und geprüft werden . Abweichungen sind zulässig, wenn die gleiche Sicherheit auf andere Weise gewährleistet ist.

Inhalt (Auszug) DGUV Regel 108-007:

  • Bau und Ausrüstung
    • Gemeinsame Bestimmungen
    • Besondere Bestimmungen für Lagereinrichtungen
    • Zusätzliche Bestimmungen für bestimmte Lagereinrichtungen
    • Besondere Bestimmungen für Lagergeräte
    • Zusätzliche Bestimmungen für bestimmte Lagergeräte sowie für Staplerhilfsmittel
  • Betrieb
    • Gemeinsame Bestimmungen
    • Besondere Bestimmungen für Lagereinrichtungen
    • Besondere Bestimmungen für Lagergeräte
  • Prüfung
  • Zeitpunkt der Anwendung

Quelle und vollständige PDF der DGUV 108-007 finden Sie auf vbg.de .

DGUV Regel 114-010

DGUV Regel 114-010 - Austauschbare Kipp- und Absetzbehälter - Klick für mehr Infos

Die DGUV 114-010 findet Anwendung auf austauschbare Kipp- und Absetzbehälter und alle zum Trägerfahrzeug gehörenden Tragmittel, die zum Auf- und Abnehmen sowie Befestigen der austauschbaren Kipp- und Absetzbehälter erforderlich sind.

Es handelt sich dabei um Behälter und Trägerfahrzeuge von

  • Absetzkipper (Absetzkippmulden)
  • Abrollkipper
  • Abgleitkipper
  • Seitenlader
  • Hubkipper

Quelle und vollständige PDF der DGUV 114-010 finden Sie auf dguv.de .

DGUV Vorschrift 1

DGUV Vorschrift 1 - Unfallverhütungsvorschrift Grundsätze der Prävention - Klick für mehr Infos

Unfallverhütungsvorschrift – Grundsätze der Prävention

Die DGUV Vorschrift 1 ist der Grundstein für die Organisation des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie der Unfallverhütung. Die Vorschrift 1 befasst sich sowohl mit den Pflichten des Unternehmers, als auch der Versicherten. Weitere Inhalte sind die Gefährdungsbeurteilung, die Benennung von Sicherheitsbeauftragten sowie Erste-Hilfe- und Notfallmaßnahmen. Die DGUV Vorschrift 1 entstand auf Grundlage der Unfallverhütungsvorschriften BGV A1 und GUV-V A1. Die Grundsätze der Prävention werden durch die neue DGUV Regel 100-001 präzisiert. Diese ersetzt und vereint die BGR A1 und die GUV-R A1 und gibt Hinweise zur Umsetzung der DGUV Vorschrift.

Die aktuelle Norm finden Sie in voller Länge als PDF auf dguv.de.

Die DGUV Vorschrift 1 - Grundsätze der Prävention - ist bei der Organisation des Arbeitsschutzes in jedem Fall zu Rate zu ziehen. Genauere Informationen zu allen Änderungen und Handlungsanweise für Betriebe finden Sie in unserem Blog-Artikel von September 2014.

Letzte Änderung: November 2016

DGUV Vorschrift 3

DGUV Vorschrift 3 - Unfallverhütungsvorschrift Elektrische Anlagen und Betriebsmittel – Klick für mehr Infos

Norm zur Prüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel

Die DGUV Vorschrift 3 (zuvor BGV A3) regelt die Errichtung, Änderung, den sicheren Betrieb und die Überprüfung von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln. Es liegt in der Verantwortung des Unternehmers dafür zu sorgen, dass die elektrischen Geräte vor der ersten Inbetriebnahme, nach Änderungen und in regelmäßigen Abständen auf ihren sicheren Zustand überprüft werden.
Diese DGUV V3 gilt auch für nichtelektrotechnische Arbeiten in der Nähe elektrischer Anlagen und Betriebsmittel.

Um den Umgang mit den Vorschriften, Regeln, Informationen und Grundsätzen weiter zu vereinfachen, hat die DGUV eine täglich gepflegte Transferliste mit den alten und neuen Bezeichnungen (.xls [Excel]) erstellt. Die aktuelle Norm finden Sie in voller Länge als PDF auf dguv.de.

Nach dem Zusammenschluss der Spitzenverbände der Berufsgenossenschaften und der öffentlichen Unfallversicherungen zur DGUV wurde das gesamte Regelwerk der Verbände überarbeitet. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) erarbeitete eine neue Strukturierung und Nummerierung. In diesem Zuge wurde die BGV A3 umbenannt in die DGUV Vorschrift 3. Inhaltlich hat sich an der Norm nichts geändert.

Die Umsetzung der DGUV Vorschrift 3 ist für jeden Unternehmer im Umgang mit elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln verpflichtend. In diesem Zusammenhang müssen außerdem die BetrSichV, TRBS 1201, TRBS 1111 und DIN VDE 0701-0702 beachtet werden. Sinn dieser Regelungen ist es, Gefahren durch mangelhafte Elektrik auszuschließen und die größtmögliche Sicherheit für die Mitarbeiter zu gewährleisten.

Letzte Änderung: November 2016

DGUV Vorschrift 4

DGUV Vorschrift 3 - Unfallverhütungsvorschrift Elektrische Anlagen und Betriebsmittel – Klick für mehr Infos

Wie die DGUV V3 gilt auch diese Norm für Elektrische Anlagen und Betriebsmittel, allerdings spezifiert sie die regelmäßige Prüfungen in kommunalen bzw. öffentlichen Einrichtungen.

Dazu zählen beispielsweise Schulen und Bäder sowie Pflegestationen und Heime.

Die aktuelle Norm finden Sie in voller Länge als PDF auf dguv.de.

 

DGUV Vorschrift 52

DGUV Vorschrift 52 - Unfallverhütungsvorschrift Krane - Klick für mehr Infos

Diese Unfallverhütungsvorschrift gilt für Krane einschließlich ihrer Tragkonstruktion und Ausrüstung. Krane müssen nach den Bestimmungen dieser Unfallverhütungsvorschrift und im Übrigen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik beschaffen sein und betrieben werden. Von den allgemein anerkannten Regeln der Technik darf abgewichen werden, wenn die gleiche Sicherheit auf andere Weise gewährleistet ist.

Diese Unfallverhütungsvorschrift gilt nicht für

  1. Hebeeinrichtungen, die integrierter Bestandteil von Maschinen oder maschinellen Einrichtungen sind und die ausschließlich zu deren Beschickung dienen,
  2. Krane auf Seeschiffen,
  3. Schwenkarmaufzüge auf Baustellen und Doppelrahmenstützenaufzüge auf Baustellen.

Die aktuelle Norm finden Sie in voller Länge als PDF auf dguv.de.

DGUV Vorschrift 54

DGUV Vorschrift 52 - Unfallverhütungsvorschrift Krane - Klick für mehr Infos

Diese Unfallverhütungsvorschrift gilt für:

  • Winden
  • Hubgeräte
  • Zuggeräte
  • Seilblöcke
  • Seilwinden
  • Schrapperwinden
  • Gesteins-, Erd- und Tiefbohranlagen

Die DGUV V52 gilt nicht für:

  1. Verschiebe- und Wendeeinrichtungen,
  2. Geräte auf Seeschiffen,
  3. Spannwinden zum Herstellen von Schubverbänden bei Wasserfahrzeugen,
  4. Geräte in Anlagen, die der Aufzugsverordnung unterliegen,
  5. Seillaufräder im Freileitungsbau,
  6. Hubwerke von Seilbaggern, Hubwerke und Auslegereinziehwerke von Rohrverlegern,
  7. Rammwinden,
  8. Kaltstrangwinden in Stranggießanlagen.

Die aktuelle Norm finden Sie in voller Länge als PDF auf dguv.de.

DGUV Vorschrift 68

DGUV Vorschrift 68 - Unfallverhütungsvorschrift Flurförderzeuge - Klick für mehr Infos

Diese Unfallverhütungsvorschrift gilt für Flurförderzeuge einschließlich ihrer Anhänger. Die DGUV V68 gilt nicht für Flurförderzeuge mit durch Muskelkraft bewegtem Fahrwerk ohne Hubeinrichtung.

Die Norm behandelt u.a. folgende Aspekte:

  • Standsicherheit
  • Mängel
  • Beladung
  • Fahrt
  • Verhalten während des Betriebs
  • Aufnehmen, Absetzen und Stapeln von Lasten
  • Flüssiggasantrieb
  • Einsatz in feuer- und explosionsgefährdeten Bereichen

Die aktuelle Norm finden Sie in voller Länge als PDF auf dguv.de.

DGUV Vorschrift 70

DGUV Vorschrift 70 - Unfallverhütungsvorschrift Fahrzeuge - Klick für mehr Infos

Die DGUV V70 gilt für Fahrzeuge im Sinne von maschinell angetriebenen, nicht an Schienen gebundene Landfahrzeuge und deren Anhängefahrzeuge sowie auch der fahrzeugtechnische Teil von Arbeitsmaschinen und Arbeitseinrichtungen, sofern sie selbstfahrend oder als Anhängefahrzeuge verfahrbar sind.

Die aktuelle Norm finden Sie in voller Länge als PDF auf dguv.de.

DGUV-Information 204

DGUV-Information 204 - 1.-Hilfe-Vorschriften - Klick für mehr Infos

Vorschriften, Handbücher und Informationen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung rund um das Thema Erste-Hilfe.

Die vollständige Liste finden Sie auf dguv.de .

DIN 13157

DIN 13157 Verbandkästen / Kleiner Verbandkasten - Klick für weitere Informationen

Norm zur Füllung von kleinen Verbandkästen

Die DIN 13157, speziell die DIN 13157-C, definiert den minimalen Inhalt für kleine Betriebsverbandkästen. Das heißt auch in einer Ein-Mann-Firma muss ein Verbandkasten mit einer Füllung nach DIN 13157 vorhanden sein. Neben dem kleinen Verbandkasten gibt es auch noch die größere Variante nach DIN 13169. Dieser enthält, abgesehen von der Schere, der Erste-Hilfe-Broschüre und dem Inhaltsverzeichnis die doppelte Menge an Verbandsmaterial. Die Anzahl und Größe der vorgeschriebenen Erste-Hilfe-Kästen in einem Betrieb hängt vom Tätigkeitsfeld sowie der Mitarbeiterzahl der Arbeitsstätte ab.

Verbandkästen nach DIN 13157 können somit in kleineren Verwaltungs- und Handelsbetrieben mit bis zu 50 Mitarbeitern, kleineren Produktionsfirmen mit bis zu 20 Mitarbeitern sowie auf kleineren Baustellen mit bis zu 10 Arbeitern verwendet werden. Sobald die Mitarbeiterzahl diese Werte übersteigt, muss ein großer Erste-Hilfe-Kasten nach DIN 13169 angeschafft werden, der den kleinen ersetzt. Es ist außerdem möglich, sich einen weiteren Kasten nach DIN 13157 zuzulegen, denn 2 kleine entsprechen einem großen Verbandkasten nach DIN 13169. Je nach der individuellen Gefährdungsbeurteilung in einem Betrieb, können besondere Verletzungsrisiken bestehen. Für diese Fälle gibt es Spezial-Verbandkästen mit der Grundfüllung nach DIN 13157 und zusätzlich beispielsweise einer Beatmungsmaske, einer Augen-Sofortspülung, Spezialverbände, Kühlspray oder Kältekissen.

Die DIN 13157 entspricht aktuellen ASR A4.3. Es ist wichtig, dass alle Verbrauchsmaterialien noch haltbar sind und der Koffer komplett ist. Nach Gebrauch sind Erste-Hilfe-Kästen schnellstmöglich wieder aufzufüllen. Dazu enthält jeder Verbandkasten ein Inhaltsverzeichnis, welches nach aktueller DIN 13157 wie folgt aussieht:

PDF: Übersicht über die vorgeschriebene Anzahl von Verbandkästen nach DIN 13157 (49 KB)

DIN 13169

DIN 13169 Verbandkästen / Großer Verbandkasten - Klick für weitere Informationen

Norm zur Füllung von großen Verbandkästen

Die DIN 13169, genauer die DIN 13169-E, definiert den Inhalt von großen Betriebsverbandkästen. Neben dem großen Verbandkasten gibt es auch die kleinere Version mit einer Füllung nach DIN 13157. Grundsätzlich ersetzen zwei kleine Erste-Hilfe-Koffer einen großen, da der große Verbandkasten die doppelte Menge an Verbandsmaterial wie der kleine Koffer enthält (abgesehen vom Inhaltsverzeichnis, der Erste-Hilfe-Broschüre und der Schere, welche nur einmal vorhanden ist). Betriebsverbandkästen nach DIN 13169 müssen alle Arbeitsstätten in einer bestimmten Menge anschaffen. Die Anzahl der Koffer hängt von der Betriebsgröße, der Mitarbeiterzahl und dem Gefahrenpotential im Betrieb ab:

Verbandkästen nach DIN 13169 sollten demnach in Verwaltungs- und Handelsbetrieben ab 51 Mitarbeitern, in Herstellungsbetrieben ab 21 Mitarbeitern sowie auf Baustellen ab 11 Arbeitern vorhanden sein. Bei einem Zuwachs an Mitarbeitern sollte immer diese Tabelle im Auge behalten werden, damit gegebenenfalls die Anzahl der Verbandkästen vorschriftsgemäß aufgestockt werden kann. Es ist außerdem empfehlenswert bei der Beschaffung der Ersten-Hilfe-Ausrüstung, die individuellen Gefahren im Betrieb zu berücksichtigen. Manche Arbeitsstätten haben besondere Verletzungsrisiken. Für diese Fälle gibt es spezielle Verbandkästen mit zusätzlichen Bestandteilen wie Augenspülungen, Kühlsprays, Replantatbeuteln, Beatmungsmasken, Spezialverbänden und -instrumenten. Wichtig ist, dass alle Verbandsmaterialien dem Haltbarkeitsdatum entsprechen. Der Erste-Hilfe-Koffer muss außerdem stets komplett sein. Nach dem Gebrauch sollte er somit umgehend, entsprechend des Inhaltsverzeichnisses, wieder aufgefüllt werden.

PDF: Übersicht über die vorgeschriebene Anzahl von Verbandkästen nach DIN 13169 (49 KB)

Die DIN 13169 stimmt mit der ASR A4.3 überein. Um vorbeugend aber auch während und nach Unfällen rechtssicher zu handeln, sollten nur Verbandkästen nach aktueller Norm DIN 13169 in der Arbeitsstätte vorhanden sein. Dafür muss nicht in jedem Fall der gesamte Kasten ausgetauscht werden. Durch Nachfüllpacks können auch einzelne Materialien ergänzt werden.

DIN 2403

DIN 2403 - Kennzeichnung von Rohrleitungen nach dem Durchflussstoff - Klick für mehr Infos

Die DIN 2403 gilt für die Kennzeichnung nichterdverlegter Rohrleitungen nach dem Durchflusstoff. Eine deutliche Kennzeichnung ist im Interesse der Sicherheit, der sachgerechten Instandsetzung und der wirksamen Brandbekämpfung unerlässlich – sie soll auf Gefahren hinweisen, um Unfälle und gesundheitliche Schäden zu vermeiden.
Quelle: beuth.de

Die Kennzeichnung der Durchflussstoffe erfolgt durch Kennzahlen (Gruppen) und Farben, die in der DIN 2403 festgelegt sind. Zusätzlich wird der Durchflussstoff durch Name, Formel oder ein Kurzzeichen angegeben. Gefahrstoffsymbol bzw. Warnzeichen sind optional.

Gruppe Durchflussstoff Gruppenfarbe / Zusatzfarbe RAL Schriftfarbe
1 Wasser grün RAL 6032 weiß1
2 Wasserdampf rot RAL 3011 weiß1
3 Luft/Vakuum grau RAL 7004 schwarz2
4 brennbare Gase gelb/rot RAL 1003 / RAL 3001 schwarz2
5 nicht brennbare Gase gelb/schwarz RAL 1003 / RAL 9004 schwarz2
6 Säuren orange/rot RAL 2010 / RAL 3001 schwarz2
7 Laugen violett RAL 4008 weiß1
8 brennbare Flüssigkeiten/Feststoffe braun/rot RAL 8002 / RAL 3001 weiß1
9 nicht brennbare Flüssigkeiten/Feststoffe braun/schwarz RAL 8002 / RAL 9004 weiß1
0 Sauerstoff blau RAL 5005 weiß1

1 = RAL 9003 ; 2 = RAL 9004

DIN 30710

DIN 30710 Sicherheitskennzeichnung von Fahrzeugen und Geräten - Klick für Infos

Anwendungsbereich und Zweck: Die Sicherheitskennzeichnung dient dazu, auf arbeitsbedingte Verkehrseinschränkungen - auch bei Dunkelheit - hinzuweisen, um Gefahren abzuwehren, die ein Fahrzeug oder ein Gerät für andere Verkehrsteilnehmer mit sich bringen kann.
Quelle: beuth.de

Anforderungen:

  1. Anbringung mit Folie oder Warntafeln
  2. retroreflektierende Farben (rot und weiß - jeweils DIN 6171)
  3. Mindestabmessung und Winkelung
  4. Mindestanforderunen an Normflächen
  5. Flächenausrichtung

DIN 4066

DIN 4066 Hinweisschilder für die Feuerwehr - Klick für Infos

Die Feuerwehrzeichen sind nicht zu verwechseln mit Brandschutzzeichen. Feuerwehrschilder enthalten keine Piktogramme und sollen der Feuerwehren im Einsatz auf Brandschutzeinrichtungen hinweisen. Sie sind rechteckig und haben einen roten Rand mit schwarzer Schift auf weißem Grund.

Mit den Abkürzungen und Informationen auf den Schildern, können die meisten Menschen nichts anfangen, geschultes Feuerwehrpersonal hingegen schon.

DIN 4102

DIN 4102 - Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen - Klick für mehr Infos

Die DIN 4102 regelt in Deutschland das Brandverhalten von Baustoffen und Bauprodukten.

DIN 4102-1 Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen - Teil 1: Baustoffe

  • B1 – schwerentflammbar (z.B. Holzwolle-Leichtbauplatten nach DIN, Gipskartonplatten nach DIN 18180 und gelochter Oberfläche, Hartschaum-Wärmedämmplatten mit Flammschutzzusatz, Kunstharzputz, wenn er aus mineralischen Zuschlägen hergestellt wird und auf massivem und mineralischen Untergrund aufgebracht wird, verschiedene Bodenbeläge wie Eichenparkett, Guss- oder Walzasphalt-Estrich)
  • B2 – normalentflammbar (z.B. Holz ab bestimmten Abmessungen, Gipskarton-Verbundplatten, Hartschaum-Wärmedämmplatten ohne Flammschutzzusatz, verschiedene Kunststoffe und daraus hergestellte Tafeln oder Formstücke, elektrische Leitungen und verschiedene Bitumenbahnen sowie Dach- und Dichtungsbahnen. Bei den letzten drei ist ggf. durch Versuche nachzuweisen, dass sie nicht brennend abfallen)
  • B3 – leichtentflammbar (alles, was nicht in B1 oder B2 eingruppiert werden kann)

Bis hin zur Baustoffklasse B1 gelten Baustoffe als selbstverlöschend. Ab Baustoffklasse B2 unterhält der Brand sich selbst, auch wenn die Brandursache entfällt. Quelle: wikipedia.de

  • DIN 4102-1 Baustoffe; Begriffe, Anforderungen und Prüfungen
  • DIN 4102-2 Bauteile; Begriffe, Anforderungen und Prüfungen
  • DIN 4102-3 Brandwände und nichttragende Außenwände, Begriffe, Anforderungen und Prüfungen
  • DIN 4102-4 Zusammenstellung und Anwendung klassifizierter Baustoffe, Bauteile und Sonderbauteile
  • DIN 4102-5 Feuerschutzabschlüsse, Abschlüsse in Fahrschachtwänden und gegen Feuer widerstandsfähige Verglasungen, Begriffe, Anforderungen und Prüfungen
  • DIN 4102-6 Lüftungsleitungen, Begriffe, Anforderungen und Prüfungen
  • DIN 4102-7 Bedachungen; Begriffe, Anforderungen und Prüfungen
  • DIN 4102-8 Kleinprüfstand
  • DIN 4102-9 Kabelabschottungen; Begriffe, Anforderungen und Prüfungen
  • DIN 4102-10 existiert nicht mehr
  • DIN 4102-11 Rohrummantelungen, Rohrabschottungen, Installationsschächte und -kanäle sowie Abschlüsse ihrer Revisionsöffnungen; Begriffe, Anforderungen und Prüfungen
  • DIN 4102-12 Funktionserhalt von elektrischen Kabelanlagen; Anforderungen und Prüfungen
  • DIN 4102-13 Brandschutzverglasungen; Begriffe, Anforderungen und Prüfungen
  • DIN 4102-14 Bodenbeläge und Bodenbeschichtungen; Bestimmung der Flammenausbreitung bei Beanspruchung mit einem Wärmestrahler
  • DIN 4102-15 Brandschacht
  • DIN 4102-16 Durchführung von Brandschachtprüfungen
  • DIN 4102-17 Schmelzpunkt von Mineralfaser-Dämmstoffen; Begriffe, Anforderungen, Prüfung
  • DIN 4102-18 Feuerschutzabschlüsse; Nachweis der Eigenschaft „selbstschließend“ (Dauerfunktionsprüfung)
  • DIN 4102-18/A1 Feuerschutzabschlüsse, Nachweis der Eigenschaft "selbstschließend" (Dauerfunktionsprüfung); Änderung A1
  • DIN V 4102-21 Beurteilung des Brandverhaltens von feuerwiderstandsfähigen Lüftungsleitungen
  • DIN 4102-22 Anwendungsnorm zu DIN 4102-4 auf der Bemessungsbasis von Teilsicherheitsbeiwerten
  • DIN V 4102-23 Bedachungen - Anwendungsregeln für Prüfergebnisse von Bedachungen nach DIN V ENV 1187, Prüfverfahren 1, und/oder DIN 4102-7

DIN 4844

DIN 4844 - Veraltete Norm "Grafische Symbole - Sicherheitsfarben und Sicherheitszeichen" - Klick für mehr Infos

Die DIN 4844 war bis zur Veröffentlichung der neuen DIN EN ISO 7010 gültig und enthielt alle relevanten Sicherheitskennzeichen für den Arbeitsschutz. Sie ergänzte nationale Standards zur internationalen Sicherheitskennzeichnung.

  • DIN 4844-1: Erkennungsweiten und farb- und photometrische Anforderungen
  • DIN 4844-2: Registrierte Sicherheitszeichen
  • DIN 4844-3: Flucht- und Rettungspläne

Rettungszeichen, Brandschutzzeichen, Verbotszeichen, Gebotszeichen und Warnzeichen sind nun in der international gültigen (EN) ISO 7010 zu zu finden.

Die ASR A1.3 enthält die für Arbeitsstätten relevanten Zeichen aus der ISO 7010.

DIN 67510

DIN 67510 Langnachleuchtende Pigmente und Produkte - Klick für mehr Infos

Teil 1: Messung und Kennzeichnung beim Hersteller

gültig u.a. für Fluchtweg- und Gefahrenstellenkennzeichnung, unterirdische Verkehrswege Markierung von Geräten, uvm.

Teil 2: Messung von langnachleuchtenden Produkten am Ort der Anwendung

legt Leuchtdichte und Beleuchtungsstärke in Abhängig der zeit fest

Teil 3: Bodennahes langnachleuchtendes Sicherheitsleitsystem

legt Kennzeichnung und Markierung von Fluchtwegen, Gefahrstellen und sicherheits- sowie brandtechnische Einrichtungen fest
ergänzt ASR 3.4/3 im Hinblick auf langnachleuchtende Sicherheitssysteme

Teil 4: Produkte für langnachleuchtende Sicherheitsleitsysteme – Markierungen und Kennzeichnungen

definiert Vorgaben zur Gestaltung von langnachleutenden Produkten

Quelle: beuth.de

Brewes liefert langnachleuchtende Rettungszeichen nach DIN 67510 in den Leuchtdichten:

Mindestanforderung der DIN 67510 20/2,8 – 340

Name Leuchtdichte Angabe nach DIN 67510
Highlight 52 mcd/m² 52/7 – 780
SecuGlow 65 mcd/m² 65/8,0 – 800
Highlight 160 160 mcd/m² 160/22,5 – 2100
SecuGlow 185 185 mcd/m² 185/24 – 2000

Legende: Zahl1 / Zahl2 – Zahl3

Zahl 1 = Leuchtdichte in mcd/m² 10 min nach Abschalten der Beleuchtung

Zahl 2 = Leuchtdichte in mcd/m² 60 min nach Abschalten der Beleuchtung

Zahl 3 = Abklingzeit in Minuten auf 0,3 mcd/m²

DIN 67520

DIN 67520 Retroreflektierende Materialien zur Verkehrssicherung - Lichttechnische Mindestanforderungen an Reflexstoffe | Klick für mehr Infos

Die in dieser Norm angegebenen Reflexstoffe unterschiedlicher Reflexfolien-Aufbauten und deren lichttechnische Mindestanforderungen gelten für Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen im Straßen- und Schienenverkehr sowie für die Luft- und Schifffahrt. Ausgenommen sind die ortsfesten, vertikalen Straßenverkehrszeichen, für die die DIN EN 12899-Normenreihe heranzuziehen ist. Weitere Anforderungen an diese Reflexstoffe, zum Beispiel über ihre Haltbarkeit oder die Auswahl bestimmter Winkelkombinationen dieser Norm, sind gesondert zu vereinbaren, zum Beispiel durch Güte- und Lieferbedingungen.
Quelle: beuth.de

DPLF

DPLF - Deutsche Prüf- und Zertifizierungsstelle für Land- und Forsttechnik- Klick für mehr Infos

Die DPLF ist eine notifizierte Europäische Stelle und zertifiziert Produkte auf gesetzlicher und freiwilliger Basis.

Sie ist befugt Konformitätsbewertungs- oder Zeichenzuerkennungsverfahren für Produkte bei Baumusterprüfungen und Lärmmessungen, nach folgenden Richtlinien (national umgesetzt nach deutschem Recht) durchzuführen:

  • EG-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG
  • PSA-Richtlinie 89/686/EWG (Richtlinie des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedsstaaten für persönliche Schutzausrüstungen)
  • Outdoor Richtlinie 2000/14/EG
  • Niederspannungsrichtlinie  2014/35/EU

Quelle: dplf.de