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Normen-Glossar

Normen unterliegen einer ständigen Veränderung. In diesem Bereich finden Sie Informationen zu zahlreichen Normen.

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Gesetze und Normen Beschreibung und Anwendung

Maschinenrichtlinie 2006/42/EG

Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen bei Maschinen - Klick für mehr Infos

Maschinenrichtlinie 2006/42/EG

Diese Richtlinie gilt für:

  1. Maschinen
  2. auswechselbare Ausrüstungen
  3. Sicherheitsbauteile
  4. Lastaufnahmemittel
  5. Ketten, Seile und Gurte
  6. abnehmbare Gelenkwellen
  7. unvollständige Maschinen.

Anzuwenden ist diese Richtlinie von Maschinenherstellern, Maschinenimporteuren (Maschinen aus Nicht-EU), Maschinenherstellernn sowie Unternehmen, welche Maschinen umbauen (z.B. zur Leistungssteigerung).

Hier gelangen Sie zur vollstädnigen Maschinenichtlinie 2006/42/EG als PDF auf eur-lex.europa.eu .

Leitfaden für die Anwendung der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG auf baua.de (PDF).

MessEG

MessEG - Mess- und Eichgesetz - Klick für mehr Infos

Gesetz über das Inverkehrbringen und die Bereitstellung von Messgeräten auf dem Markt, ihre Verwendung und Eichung sowie über Fertigpackungen

Das Mess- und Eichgesetz, kurz MessEG, löst zum 01. Januar 2015 das Gesetz über das Mess- und Eichwesen (Eichgesetz) ab. Die Neuregelung des Mess- und Eichwesens wurde bereits 2013 im Bundestag beschlossen. Das fertige MessEG und auch die Mess- und Eichverordnung (MessEV) sind das Ergebnis einer langwierigen Debatte zur Überarbeitung des Messwesens.

Das MessEG ist das Gesetz über das Inverkehrbringen und die Bereitstellung von Messgeräten auf dem Markt, ihre Verwendung und Eichung sowie über Fertigpackungen. Es enthält Vorgaben zum Inverkehrbringen, zur Installation, Anwendung, Pflege, Eichung und Prüfung von Messgeräten und deren Zusatzeinrichtungen. Das MessEG bezieht sich allerdings nur auf die Messgeräte, die im geschäftlichen und amtlichen Verkehr benutzt werden und deren Messergebnisse im Interesse der Öffentlichkeit stehen. Auch Bestimmungen zu Bußgeldern sind im Mess- und Eichgesetz enthalten.

MessEV

MessEV - Mess- und Eichverordnung - Klick für mehr Infos

Verordnung zur Neuregelung des gesetzlichen Messwesens und zur Anpassung an die europäische Rechtsprechung

Die Mess- und Eichverordnung, kurz MessEV, dient zur Ergänzung des neuen Mess- und Eichgesetzes (MessEG). Sowohl die Mess- und Eichverordnung als auch das Mess- und Eichgesetz sollen am 01.01.2015 in Kraft treten. Mit Verabschiedung der MessEV und des MessEG werden die Eichordnung und das Eichgesetz endgültig abgelöst und Rechtsklarheit geschaffen.

Die Regelungen der MessEV sollen die Umsetzung des Mess- und Eichgesetzes unterstützen und erleichtern. Sie betreffen Messgeräte, deren Messergebnisse im öffentlichen Interesse stehen oder die geschäftlichen bzw. amtlichen Zwecken dienen. Die Verordnung enthält vor allem Regelungen zum Anwendungsbereich der MessEV und des MessEG und definiert diesen sehr genau. Außerdem umfasst die MessEV Vorschriften zum Inverkehrbringen, zum Verwenden, zur Eichung und Überwachung von Messgeräten. Auch Anforderungen an Fertigpackungen und der Kennzeichnung von Messgeräten sowie Verwenderpflichten werden thematisiert.

Montage Klebetexte/Fahrzeugbeschriftungen Nassverklebung

Montageanleitung für Klebetexte und Fahrzeugbeschriftungen Nassverklebung

Die Nassverklebung wird nur angewendet wenn wirklich sehr große Klebefolien verklebt werden, hier muss beachtet werden das das Übertragungspapier erst nach ein paar Stunden abgezogen werden kann und die vollständige Haftung auf dem Untergrund mehrere Tage andauert.

Sie benötigen:

  • Sprühflasche mit sauberem Wasser füllen und ein paar Tropfen pH-neutrales Spülmittel hinzufügen
  • Klebeband oder Fettstift für die Positionierung
  • Montagerakel z.B. Art.-Nr. Z208

Hinweis:
Die Temperatur zur optimalen Verklebung sollte +6 °C nicht unterschreiten. Bei größeren Klebetexten sollten Sie die Anbringung zu zweit vornehmen.

Vorgehensweise:

  1. Reinigen Sie die zu beklebende Fläche gründlich und entfernen Sie Verschmutzungen, Fette und Kleberestrückstände.
  2. Die Klebetextfolie besteht aus 3 Schichten. Der durchsichtigen Übertragungsfolie, dem eigentlichen Klebetext und dem undurchsichtigen festen Papier. Legen Sie die Folie mit der Ansichtsseite nach unten auf eine glatte Unterlage und reiben Sie mit einem Rakel kräftig über die Rückseite damit sich die 3 Schichten fest miteinander verbinden. Tipp! Messen Sie vorher die genaue Position des Aufklebers und kleben Sie sich Anlegemarken auf die Verklebefläche.
  3. Ziehen Sie langsam, in spitzem Winkel, das Trägerpapier ab, das Motiv bleibt auf der Übertragungsfolie haften. Nun besprühen Sie die Klebstoffseite und den Untergrundmit reichlich Wasser.
  4. Legen Sie die Folie auf die zu beklebende Fläche, der Wasserfilm hilft Ihnen dabei diese besser zu positionieren.
  5.  Drücken Sie das Wasser mit einem Rakel von der Mitte aus nach rechts und links gleichmäßig heraus (Vorsicht auf Lack!). Achten Sie darauf, dass sich kein Wasser mehr zwischen Folie und Untergrund befindet.
  6. Die Folie braucht eine gewisse Antrocknungszeit, warten Sie dazu einige Stunden, besser 1 bis 2 Tage. Danach ziehen sie die Übertragungsfolie in einem spitzen Winkel von dem Untergrund ab, der Klebetext klebt nun auf dem Untergrund. Sollte dies noch nicht der Fall sein, rakeln Sie die Folie wieder an und warten noch einige Zeit.
  7. Lassen Sie den Klebetext jetzt noch einige Tage trocknen ohne Ihn zu berühren. Nach etwa 3 bis 5 Tagen ist die volle Klebkraft/Haftung erreicht.
  8. Hinweis: Eventuelle Blasen oder Lufteinschlüsse können Sie mit einer Nadel (Vorsicht auf Lack!) am Blasenrand einstechen und die Luft zum Loch hinaus drücken.

 

 

Montage Klebetexte/Fahrzeugbeschriftungen Trockenverklebung

Montageanleitung für Klebetexte und Fahrzeugbeschriftungen Trockenverklebung

Trockenverklebung für kleinere Klebetexte
Die Trockenverklebung eignet sich für fast alle Klebetextgrößen und Untergründe. 

Sie benötigen:

  • Klebeband oder Fettstift für die Positionierung
  •  Montagerakel z.B. Art.-Nr. Z208

Hinweis:

Die Temperatur zur optimalen Verklebung sollte +6 °C nicht unterschreiten. Bei größeren Klebetexten
sollten Sie die Anbringung zu zweit vornehmen

Vorgehensweise:

  1. Reinigen Sie die zu beklebende Fläche gründlich und entfernen Sie Verschmutzungen, Fette und Kleberestrückstände.
  2. Die Klebetextfolie besteht aus 3 Schichten. Der durchsichtigen Übertragungsfolie, dem eigentlichen Klebetext und dem undurchsichtigen festen Papier. Legen Sie die Folie mit der Ansichtsseite nach unten auf eine glatte Unterlage und reiben Sie mit einem Rakel kräftig über die Rückseite damit sich die 3 Schichten fest miteinander verbinden.
  3. Messen Sie sich die gewünschte Position auf der zu beklebenden Fläche aus und markieren Sie den Stand des Aufklebers mit Klebeband oder einem Fettstift.
  4. Klappen Sie 2 bis 3 cm des Trägerpapieres nach hinten, richten Sie den Klebetext an Ihren Markierungen aus und rakeln Sie den Aufkleber an (Vorsicht auf Lack!).
  5. Ziehen Sie Stück für Stück das Trägerpapier ab, rakeln Sie dabei das abgezogene Stück langsam von der Mitte aus nach oben und unten an. Ziehen Sie nicht zu viel vom Trägerpapier ab, gehen Sie gewissenhaft vor.
  6. Der Klebetext braucht eine gewisse Antrocknungszeit, warten Sie dazu noch einige Zeit bevor Sie die Übertragungsfolie abziehen (ca. 30 min). Ziehen Sie nun die Übertragungsfolie in einem spitzen Winkel von dem Untergrund ab, der Klebetext klebt nun auf dem Untergrund. Entstandene Luftblasen können Sie mithilfe einer Nadel (Vorsicht auf Lack!) am Rand anstechen und langsam mit dem Finger herausdrücken.
  7. Lassen Sie den Klebetext jetzt noch einige Tage trocknen ohne ihn zu berühren. Nach etwa 3 bis 5 Tagen ist die volle Klebkraft/Haftung erreicht.

Montage von Aufkleber - Trockenverklebung

Trockenverklebung für kleinere Aufkleber

Die Trockenverklebung eignet sich für kleinere Aufkleber.

Sie benötigen:

  • Reiniger zur Untergrundbehandlung z.B. Art.-Nr. Z224-3 Industrie-Schnellreiniger
  • Montagerakel z.B.: Art.-Nr. Z208
  • Klebeband oder Fettstift für die Positionierung

Hinweis:

Die Temperatur zur optimalen Verklebung sollte +6 °C nicht unterschreiten

Vorgehensweise:

  1. Reinigen Sie die zu beklebende Fläche gründlich und entfernen Sie Verschmutzungen, Fette und Kleberestrückstände. Hartnäckige Verunreinigungen auf Glas können Sie auch mit einem Schaber bzw. einer Rasierklinge problemlos entfernen.
  2. Der Aufkleber besteht aus 2 Schichten. Dem Aufkleber selber und dem Trägerpapier.
  3. Messen Sie sich die gewünschte Position auf der zu beklebenden Fläche aus und markieren Sie den Stand des Aufklebers mit Klebeband oder einem wasserlöslichen Stift (z.B. Fettstift).
  4. Klappen Sie 2 bis 3 cm des Trägerpapieres nach hinten, richten Sie den Klebetext an Ihren Markierungen aus und rakeln Sie den Aufkleber an.
  5. Ziehen Sie Stück für Stück das Trägerpapier ab, rakeln Sie dabei das abgezogene Stück langsam von der Mitte aus nach oben und unten an. Ziehen Sie nicht zu viel vom Trägerpapier ab, gehen Sie gewissenhaft vor.
  6. Drücken Sie den Aufkleber nochmals kräftig mit Hilfe des Rakels an. Nach 24 Stunden erreicht der Aufkleber seine volle Endhaftung auf dem Untergrund.
  7. Hinweis: Eventuelle Blasen oder Lufteinschlüsse können Sie mit einer Nadel am Blasenrand einstechen und die Luft zum Loch hinaus drücken.

Montage von Aufklebern - Nassverklebung

Nassverklebung für große Aufkleber

Die Nassverklebung wird bei sehr großen Aufklebern angewendet, hier muss beachtet werden, dass die vollständige Haftung auf dem Untergrund mehrere Tage andauert. 

Sie benötigen:

  • Sprühflasche mit sauberem Wasser füllen und ein paar Tropfen pH-neutrales Spülmittel hinzufügen
  • Reiniger zur Untergrundbehandlung z.B. Art.-Nr. Z224-3 Industrie-Schnellreiniger
  • Montagerakel z.B.: Art.-Nr. Z208

Hinweis:

Die Temperatur zur optimalen Verklebung sollte +6 °C nicht unterschreiten. Bei größeren Aufklebern sollten die Anbringung zu zweit vorgenommen werden.

Vorgehensweise:

  1. Reinigen Sie die zu beklebende Fläche gründlich und entfernen Sie Verschmutzungen, Fette und Kleberestrückstände. Hartnäckige Verunreinigungen auf Glas können Sie auch mit einem Schaber bzw. einer Rasierklinge problemlos entfernen.
  2. Der Aufkleber besteht aus 2 Schichten. Dem Aufkleber selber und dem Trägerpapier. Tipp! Messen Sie vorher die genaue Position des Aufklebers aus und kleben Sie sich Anlegemarken auf der Untergrundfläche.
  3. Ziehen Sie den Aufkleber langsam von dem Trägerpapier ab und besprühen Sie die Klebstoffschicht reichlich mit dem spülmittelhaltigem Wasser.
  4. Sprühen Sie die zu beklebende Fläche ebenfalls ein und legen Sie die Folie auf den Untergrund, der Wasserfilm hilft Ihnen dabei diese besser zu positionieren. Sie können den Aufkleber ganz leicht hin und her verschieben.
  5. Drücken Sie das Wasser mit einem weichen Rakel von der Mitte aus nach rechts und links gleichmäßig heraus. Achten Sie darauf, dass sich kein Wasser mehr zwischen Folie und Untergrund befindet.
  6. Der Aufkleber braucht eine gewisse Antrocknungszeit. Lassen Sie ihn jetzt noch einige Tage trocknen. Bis zur ersten Reinigung sollten Sie noch 3 bis 5 Tage warten.
  7. Hinweis: Eventuelle Blasen oder Lufteinschlüsse können Sie mit einer Nadel am Blasenrand einstechen und die Luft zum Loch hinaus drücken.

Montage von Glasdekorfolien

Montageanleitung für Glasdekorfolien mit dem Nassklebeverfahren

Sie benötigen:

  • Sprühflasche mit sauberem Wasser und ein paar Tropfen pH-neutrales Spülmittel
  • Reiniger zur Untergrundbehandlung (Spiritus oder Industrie-Schnellreiniger Art.-Nr. Z224-3 )
  • Montagerakel Art.-Nr. Z208

Hinweis:

  • Die Temperatur zur optimalen Verklebung sollte +6 °C nicht unterschreiten.
  • Bei größeren Dekorfolien sollten Sie die Anbringung zu zweit vornehmen.

Vorgehensweise:

  1. Reinigen Sie die zu beklebende Glasfläche gründlich und entfernen Sie Verschmutzungen, Fette und Kleberestrückstände, wir empfehlen dazu Spiritus oder unseren Universalreiniger (Art.-Nr. Z224-3). Hartnäckige Verunreinigungen können Sie auch mit einem Schaber bzw. einer Rasierklinge problemlos entfernen.
  2. Die Glasdekorfolie besteht aus 3 Schichten: der durchsichtigen Übertragungsfolie, dem eigentlichen Glasdekor und dem undurchsichtigen festen Papier. Legen Sie die Folie mit der Ansichtsseite nach unten auf eine glatte Unterlage und reiben Sie mit einem Rakel kräftig über die Rückseite, damit sich die 3 Schichten fest miteinander verbinden.
  3. Ziehen Sie langsam, in spitzem Winkel, das Trägerpapier ab, das Motiv bleibt auf der Übertragungsfolie haften. Nun besprühen Sie die Klebstoffseite und die Glasfläche mit reichlich Wasser.
  4. Legen Sie die Glasdekorfolie auf Ihre Scheibe, der Wasserfilm hilft Ihnen dabei diesen besser zu positionieren. Tipp! Messen Sie vorher die genaue Position der Dekorfolie auf der Scheibe aus und kleben Sie sich Anlegemarken auf der Glasrückseite oder Klebeseite.
  5. Drücken Sie das Wasser mit einem Rakel von der Mitte aus nach rechts und links gleichmäßig heraus. Achten Sie darauf, dass sich kein Wasser mehr zwischen Dekorfolie und Glasfläche befindet.
  6. Die Dekorfolie braucht eine gewisse Antrocknungszeit, warten Sie dazu einige Stunden, besser 1 bis 2 Tage. Danach ziehen sie die Übertragungsfolie in einem spitzen Winkel von der Glasscheibe ab, das Glasdekor klebt nun auf der Scheibe. Sollte dies noch nicht der Fall sein, rakeln Sie die Folie wieder an und warten noch einige Zeit.
  7. Lassen Sie das Glasdekor jetzt noch einige Tage trocknen, eventuelle Schlieren und Trübungen verschwinden danach. Nach etwa 3 bis 5 Tagen können Sie die Fläche wieder mit einem normalen Glasreiniger säubern.
  8. Hinweis: Eventuelle Blasen oder Lufteinschlüsse können Sie mit einer Nadel am Blasenrand einstechen und die Luft zum Loch hinaus drücken.

MPG

MPG - Medizinproduktegesetz - Klick für mehr Infos

Medizinproduktegesetz

Das Medizinproduktegesetz, abgekürzt als MPG bezeichnet, regelt das Inverkehrbringen und die Inbetriebnahme von Medizinprodukten und löst seit Januar 2002 die Medizingeräteverordnung (MedGV) ab. Es enthält die notwendigen Anforderungen, um die Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Tauglichkeit von Medizinprodukten zu gewährleisten. Hauptziel ist dabei Patienten, Anwender und Dritte zu schützen. Zu diesem Zweck enthält es vor allem technische und medizinische Informationen und Vorgaben für das Inverkehrbringen von Medizinprodukten.

Mit dem MPG werden drei EU-Richtlinien in nationales Recht umgesetzt. Es handelt sich dabei um

  • EU-Richtlinie 90/385/EWG über aktive implantierbare medizinische Geräte,
  • EU-Richtlinie 93/42/EWG über Medizinprodukte sowie
  • EU-Richtlinie 98/79/EG über In-vitro-Diagnostika.

Medikamente und Arzneimittel zählen nicht zu den Medizinprodukten im Sinne des Medizinproduktegesetzes.

Neben dem europäischen Recht setzt das Medizinproduktegesetz auch nationale Vorschriften beispielsweise zur Prüfung von Medizinprodukten um. Für weitere Details zum Betrieb, der Errichtung, Anwendung und Instandhaltung von Medizinprodukten verweist das MGP auf die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV).

MTK

MTK - Messtechnische Kontrolle - Klick für mehr Infos

Messtechnische Kontrolle von Medizinprodukten

Die Messtechnische Kontrolle, kurz MTK, von Medizinprodukten wird durch das Medizinproduktegesetz (MPG) sowie der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) vorgeschrieben. Durch die Kontrolle wird die Messgenauigkeit von Medizinprodukten überprüft und sichergestellt, dass die zugelassenen Fehlergrenzen nicht überschritten werden. Überprüft werden müssen medizinische Geräte mit Messfunktion, wie beispielsweise:

  • Temperaturmessgeräte
  • Blutdruckmessgeräte
  • Medizinprodukte zur Bestimmung von Hörfähigkeit oder des Augeninnendrucks
  • Infrarot-Strahlungsthermometer
  • Ergometer
  • Therapiedosimeter
  • Diagnostikdosimeter

Die Fehlergrenzen sind in der Gebrauchsanweisung des Herstellers zu finden oder können den entsprechenden Normen entnommen werden. Die maximale Prüffrist einer Messtechnischen Kontrolle beträgt 24 Monate. Jeder Prüfschritt, die verwendeten Prüfgeräte und die Ergebnisse der MTK müssen im Medizinproduktebuch festgehalten werden. Anschließend ist eine Prüfplakette am Medizinprodukt anzubringen.